In unsere Suche nach einem wirklich geeigneten Hof, fuhren wir Tausende von Kilometern durch Frankreich, Belgien und Deutschland. Schon im Jahr 2007 fanden wir "unsere" neuen Aussiedlerhof und dachten dass wir alles in der Hand hätten: huis nohn 2008Unsere Hof wurde verkauft und die Besitzer dieser neuen Aussiedlerhof hatte unsere Kaufpreis akzeptiert so was könnte noch schief gehen? Nun: alles! Der Eigentümer hatte Unser Preis akzeptiert und wollte schnell verkaufen, aber der Pächter hatte keine Lust, um zu ziehen. Und weil er zwei kleine Kinder hatte, könnte keiner ihn zwingen ...... also blieb er. Zu gleicher Zeit hatte der Mann, der unseren Hof gekauft hat und das Kaufvertrag unterschrieben hat "plötzlich" herausgefunden, dass er sie überhaupt nicht finanzieren könnte...

Also Füßen auf dem Boden, und wir mussten wieder von vorn anfangen. Im Mai 2008 war unser Hof definitiv verkauft und wir hatten bis Oktober Zeit einen anderen Wohnort zu finden.....

Jedes Wochenende waren wir wieder unterwegs, aber jedes Objekt dass wir sahen war irgendwie nicht was wir wollten, wenn man sich einen Platz „in the middle of nowhere“ sucht gibt es nicht viele! Bis Juni, dann fanden wir einen Hof, der geeignet war, nicht genau das was wir wollten, aber wir mussten doch irgendwo hin...... Auf dem Heimweg haben wir entschieden "unserem" Haus vorbei zu fahren und irgendwie sah etwas anders aus, was genau könnten wir nicht sagen. Wir gingen nach Hause und mussten innerhalb zwei Tagen entscheiden den Hof das wir diesem Wochenende fanden ja oder nein zu kaufen. Es musste so sein: an diesem Tag ruf der Makler von "unserem" Haus an das alles sich verändert hätte und eine gute Chance das wir den Hof kaufen konnten! Von diesem Moment an ging alles ganz schnell: viele Gespräche, auch mit dem Pächter und ja, er würde den ersten September umziehen. Wir haben den Kaufvertrag an meinem Geburtstag unterschrieben: was für ein Geschenk!

Aber dann ging es los: Der große Umzug! Man stelle sich vor, den Inhalt von zwei Bauernhöfe, alle in 30 Jahren gesammelte Sachen, alle Tiere (einschließlich 30 Pferde) usw. usw.

alphons verhuizingAlphons, schon Jahren ein sehr guter Freund, hatte versprochen uns mit seiner großen LKW um zu siedeln. Es tat ihm später ein bisschen leid, aber er hielt sein Wort: Er führ 8-mal hin und her! Es war "nur" 265 km, aber mit all der Zeit zum Laden und Entladen machte er nur eine Fahrt pro Tag. Unsere Super-Freunde Kees, Monique, Eta und Yvonne haben geholfen alles ein zu packen fuhren auch nach hin und her. Meine beiden Brüder Ed und John haben sich Wochenlang abgearbeitet um alles zu packen, inklusive einer 20-Boxen Pferdestall, und fuhren auch viele Malen. Erik‘s Tochter Eva fuhr mit ihrem Pferden LKW ich fuhr mit unseren Pferde Hänger, es ist unglaublich was man in so einen Anhänger außer Pferden noch mitnehmen kann! Sobald die Tiere "auf der anderen Seite" waren, musste jemand dort schlafen, aber auch im alten Hof musste jemand sein, um die Logistik zu organisieren...... Wir haben die Hunde dort gelassen um sie als letzten mit zu nehmen. Sie haben sehr gut verstanden dass etwas drastisches passierte und sie waren nicht glücklich, bis sie auch zu dem neuen Haus kämen.

huis Nohn 2008Wenn endlich alles erledigt war am 23en September -und alle unsere Freunde sicher nach ihr eigenen Haus waren- saßen wir da und versuchten die Situation zu übersehen. Wir hatten einen Plan gemacht, um die Trümmerhaufen (im wahrsten Sinne des Wortes) zu beseitigen: ein Haus mit alten Kram, keine Küche, kaputte Heizung, kaputte Fenster, keine gut funktionierende Toiletten oder Waschbecken..... Nur ein kleines Beispiel: auf der Terrasse vor den Wohnzimmer waren zwei Hütten: ein mit einem großen lebendes Schwein und der andere war ein alter Hühnerstall, also keinen Blick mehr über das schöne Tal...... Glücklicherweise ist das Schwein einige Tage nach dem abgeholt. Die einzige Auftrag ist, wenn man mit Hilfe von so vielen Menschen umzieht: "lasse die Sachen irgendwo, wo es trocken ist“. Aber woher findet man das später zurück? Wir hatten einen Plan, sind mit der Küche angefangen und haben das Haus Raum für Raum durchgearbeitet, die Heizung repariert und ein Holzofen installiert. Wenn die letzte Messe gereinigt war, wir wieder durch die Fenster schauen könnten und die Nesseln beim Haus geschnitten waren könnte da aber nur einen Schluss sein: es wird wunderschön! Aber vorher hatten wir, Berge zu versetzen, wörtlich. Berge von Schmutz, alte Möbel, defekte Geräte, etc. etc. Erik fuhr ab und an alles zu entsorgen beim Mühlstation einige Dorfe weiter und dass ist sehr teuer in Deutschland. Aber es war notwendig. Wir verbrachten den ganzen Winter und ein Teil vom Frühjahr, im Haus zu arbeiten, aber jetzt haben wir, was wir wollten: ein super Haus um mit unseren Hunden zu leben.

huis winter 09Der erste Winter überraschte uns absolut. Wenn wir umgezogen waren sind meine Zimmerpflanzen, die irgendwo außen hingestellt waren eingefroren, aber später war das Wetter schön und mild, bis ein Tages Ende Oktober: von einer Stunde zur nächsten kam einen Schneesturm wie ich noch nie erlebt hatte, und damit kam die Panik: die Pferde! In diesem schlechten Wetter konnten sie nicht draußen bleiben! Mit doppelter Kraft und in kürzester Zeit bauten wir zwei Scheunen in Pferdeställe um und sie waren alle zu glücklich. Der Schnee blieb bis Anfang April, so hatten sie dort zu bleiben. Nicht der Ställe wo wir von geträumt hatten, aber groß und trocken, damit mussten die Pferde es diese Winter schaffen. Leider kein Wasser in den Ställen, nicht viel Leuchte, usw. usw. Es war Pionierarbeit, aber wir haben es geschafft auch bei Temperaturen von -28 °C......

Der Frühling kam und wir konnten Außen anfangen. Was für eine Freude! Wir tun dies in Projekten, obwohl es wie ein Domino-Spiel ist: Bevor man A machen kann muss erst B aufgeräumt werden und wenn es wirklich gut gemacht wird muss bevor B erst C gemacht werden usw.usw. Sie fragen sich vielleicht, warum wir dies tun in unserem Alter. Normale Leute kaufen sich ein schönes Haus im Süden von Frankreich und verbringen den Rest ihrer Zeit mit Lesen, Schach spielen, Reisen, etc. Nein, wir haben eine Baufall gekauft aber sahen durch all dies ein sehr angenehmes Haus, das von außen nicht so Groß aussieht, sondern viele Zimmer hat und weil es auf fast 500 Metern Höhe liegt haben wir einen herrlichen Blick über einen großen Teil der Vulkan-Eifel.kashmir met kip 2009 kippenhok 09 Auf dem Hof befinden sich drei sehr große Scheunen, ein mit Toiletten, Duschen und eine kleine Wohnung mit Kochnische, Dusche und WC. Wir haben keine Nachbarn innerhalb von zweieinhalb Kilometer das Hof ist von eigenen Feldern umgeben mit auf zwei Seiten Wälder, einer davon gehört zum Hof. Wir werden vielen Bäumen einpflanzen, überall Gärten machen, rundum in die Wiesen Hecken einpflanzen wodurch die Pferden bleiben wo sie sein müssen. Wir machen auch ein Park mit einem Teich für die Hühner, Enten, Emus, Schweine und was noch dazu kommen wird. Wenn am Ende alles fertig ist werden alle unsere Tiere einen erstklassischen Ort haben. Für viele Jahre Arbeit, aber auf diese Weise machen wir unseren eigenen Platz auf Erde, wo wir mit unseren Tieren ungestört leben können. Wir werden wieder Zeit haben von unser großes Hobby zu genießen: die Leonberger Hunde und alles, was damit zu tun hat, wie ausstellen, Zucht und genießen die Gesellschaft guter Leonberger Freunde.